Luisenbad

Vom Kurbad zur Bibliothek- Tag des offenen Denkmals 2020

"Ein Kurbad im Wedding?", da schütteln viele nur mit dem Kopf. Seit vielen Jahren schlummern die Überreste des Kurbades Luisenbad in einem Hinterhof in der Badstraße. Hier sprudelte einst die legendäre Gesundbrunnenquelle.

Überzeugt von ihrer Heilkraft plante Heinrich Behm, der

Hofapotheker vom Alten Fritz, an diesem Ort ein stattliches Kurbad zu errichten.

Ende des 18. Jahrhunderts kurierten sich hier tatsächlich gichtgeplagte Berlinerinnen und Berliner.

Doch der Preußenkönig drehte Behm überraschend den Geldhahn zu, nur einen Teil seiner schönen Pläne konnte er verwirklichen. Dem Bad drohte daraufhin der Untergang.

Nach mehreren Besitzerwechseln schenkte ihm im Jahr 1809 die Königin Luise ihren Namen; der Kurort an der Panke erlebte eine kurze Renaissance. Ob sie jemals selbst von der Heilquelle getrunken hat, bleibt bis heute ein Geheimnis.

Die legendäre Gesundbrunnenquelle sorgt auch in unseren Tagen noch für Aufregung und Spekulationen. Thomas Gärtner und Marlies Mäder können einige Geschichten davon erzählen...

ACHTUNG!!!PROGRAMMÄNDERUNG ZUM TAG DES OFFENEN DENKMALS!!!

Sa,12.September:::/12.00 Uhr

- Führung "Luisenbad-Vom Kurbad zur Bibliothek" mit Thomas Gärtner und Marlies Mäder

Der Fachvortrag von Robert Niess und Rebecca Chestnutt fällt wegen Corona leider aus!!!

So,13. September/14.00 Uhr

- Führung "Luisenbad-Vom Kurbad zur Bibliothek"mit Thomas Gärtner und Marlies Mäder

DAUER: Die Tour dauert 1,5-2 Stunden.

TREFFPUNKT: Badstraße 35, Hinterhof, vor der Bibliothek am Luisenbad

TERMINE
Sa 12. September
So 13. September
FÜHRER
Marlies Mäder / Thomas Gärtner