Luisenbad

Vom Kurbad zur Bibliothek - Tag des offenen Denkmals 2026

Ein Kurbad im Wedding? - Da schütteln viele mit dem Kopf. Doch seit vielen Jahren schlummern in einem Hinterhof in der Badstraße die Überreste des Kurbades Luisenbad. Einst sprudelte hier die legendäre Gesundbrunnenquelle; überzeugt von ihrer Heilkraft, plante der Hofapotheker des Alten Fritz, Dr. Heinrich Behm, an diesem Ort ein stattliches Kurbad zu errichten.

Ende des 18. Jahrhunderts kurierten sich an der heutigen Badstrasse tatsächlich gichtgeplagte Berlinerinnen und Berliner.

Doch der Preußenkönig drehte Behm überraschend den Geldhahn zu, nur ein Teil seiner schönen Pläne konnten verwirklicht werden, dem Bad drohte daraufhin der Untergang.

Nach mehreren Besitzerwechseln schenkte ihm im Jahr 1809 die Königin Luise ihren Namen; der Kurort an der Panke erlebte eine kurze Renaissance. Ob sie jemals selbst von der Heilquelle getrunken hat, bleibt bis heute ein Geheimnis.

Die legendäre Gesundbrunnenquelle sorgt auch in unseren Tagen noch für Aufregung und Spekulationen. Thomas Gärtner und Marlies Mäder können einige Geschichten davon erzählen...

Programm zum Tag des offenen Denkmals 2026

Sa, 12. September

12.00h

- Führung "Luisenbad - Vom Kurbad zur Bibliothek" mit Besichtigung des Puttensaals

So, 13. September

14.00h Führung "Luisenbad - Vom Kurbad zur Bibliothek" mit Besichtigung des Puttensaals

DAUER: Die Tour dauert 1,5-2 Stunden.

TREFFPUNKT: Badstraße 35, Hinterhof, vor der Bibliothek am Luisenbad