Luisenbad

Vom Kurbad zur Bibliothek/ Tag des offenen Denkmals 2018

"Ein Kurbad im Wedding?", dieser Gedanke verursacht bei vielen nur ein Kopfschütteln. Die Überreste des Kurbades Luisenbad und auch die Geschichte der Gesundbrunnenquelle schlummern seit vielen Jahren im Hinterhof eines Wohnhauses in der Badstraße.

Von der Heilkraft der Quelle überzeugt wollte der Hofapotheker des Preußenkönigs Friedrich II., Dr. Heinrich Behm, an diesem Ort ein stattliches Kurbad errichten. So kurierten hier Ende des 18. Jahrhunderts gichtgeplagte Berliner und Berlinerinnen ihre Leiden mit Hilfe einer Wasserkur.

Behm konnte jedoch nur einen Teil seiner Pläne verwirklichen. Der König drehte ihm überraschend den Geldhahn zu, dem Bad drohte daraufhin der Untergang.

Nach mehreren Besitzerwechseln schenkte die Königin Luise dem Bad im Jahr 1809 ihren Namen und der Kurort an der Panke erlebte eine kurze Renaissance. Ob sie jemals selbst von der Heilquelle getrunken hat, bleibt bis heute ein Geheimnis.

Die legendäre Gesundbrunnenquelle sorgte auch in unseren Tagen noch für Aufregung und Spekulationen. Thomas Gärtner und Marlies Mäder können einige Geschichten davon erzählen.....

PROGRAMM/TAG DES OFFENEN DENKMALS 2018:

Sa, 08.09./ 12.00h

-Architekturvortrag zum Thema "Bauen im denkmalgeschützten Bestand" mit vielen Fotos aus der Bauphase der Bibliothek von Prof. Robert NIess (ANGEFRAGT),

im Anschluß kurze Führung zur Historie des Ortes mit M.Mäder und Th. Gärtner

So, 09.09./ 12.00h

- Führung zur Historie des Ortes mit M. Mäder und Th. Gärtner

DAUER: Die Tour dauert 1,5-2 Stunden.

TREFFPUNKT: Badstraße 35, HH, vor der Bibliothek am Luisenbad

<<1 | 4>>